News

news_logo

KarrierePlaner Sommersemester 2022 - Interview mit Vanessa Gebhardt, Junior Consultant bei AWADO Services

AWADO Services hat mir gerade noch gefehlt…

…mein Puzzlestück für meinen Karriereweg

Tourismus, Wirtschaftsingenieurwesen, Bankengewerbe, Betriebswirtschaft oder Psychologie – zusammengefügt ergibt das nicht nur Vielfalt, sondern macht auch eine exzellente Beratung aus!
 

 

Vanessa, seit wann arbeitest du bei der AWADO Services und wie kam es dazu?

Ich bin seit Mai 2020 als Junior Consultant mit an Bord. Letztes Jahr habe ich meinen Masterstudiengang in Wirtschaftspsychologie erfolgreich abgeschlossen. Die Branche der Unternehmensberatungen fand ich schon immer interessant, denn hier steckt viel mehr Psychologie dahinter als man denkt. Natürlich kamen erst einmal die Big Four auf meine Bewerberliste. Coronabedingt war es für mich aber schwer den Arbeitsmarkt einzuschätzen. Gespräche waren über Video oder Telefon recht unpersönlich - man konnte keinen realen Eindruck vom Unternehmen an sich gewinnen oder auch einfach mal Menschen kennenlernen, die für ihre jeweilige Branche stehen. Nach langem stöbern in den Stellenausschreibungen kam ich per Zufall auf die AWADO Services. Es folgten parallele Gespräche, sowohl mit den Big Four als auch mit AWADO. Meine Entscheidung fiel dann aber letztendlich auf die AWADO Services und das war bis heute, für mich, genau die richtige Entscheidung.

 

Was hat dich damals überzeugt?

Am Ende sind solche Entscheidungen natürlich sehr individuell und subjektiv. Ich denke, da muss man auf sein Bauchgefühl hören und das wählen, was einem am sinnvollsten erscheint. Für mich waren Kriterien wie Weiterentwicklung, fachliche Förderung und direkte Mitarbeit, auch beim Kunden vor Ort, wichtig. Darüber hinaus habe ich mich in den Gesprächen direkt wohlgefühlt - ein wichtiger Punkt, auch für eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit. Weitere Aspekte wie eine hohe Transparenz und ein fachlicher Qualitätsanspruch, mit dem ich mich sehr gut identifizieren konnte, waren ausschlaggebende Faktoren.
Die Chance, mich hier fachlich und persönlich in vielen unterschiedlichen Bereichen weiterentwickeln zu können und direkt in den Projekten eingebunden zu sein, hat mich auf allen Ebenen begeistert.

 

Euer Team setzt sich aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen – Vor- oder Nachteil?

Persönlich finde ich es spannend, durch die Kollegen und ihre verschiedenen Backgrounds neue Perspektiven kennenzulernen und so meinen Horizont zu erweitern. Als Berater sind wir im gesamten Team alle chronisch neugierig und immer offen Neues zu lernen. Auch aus fachlicher Sicht ist die Vielfalt ein großer Vorteil, da jeder sein Wissen und seine Erfahrung – z.B. in neuen Methoden – einbringen kann. Wir haben zu den inhaltlichen Schnittstellen zusätzliche individuelle Wissenscluster, die jeder einzelne proaktiv einbringt und die wir in unserer täglichen Arbeit nutzen können. Davon lebt das Team. Im Austausch zu bleiben und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren ist ein großer Gewinn.

 

Welche Möglichkeiten bietet die AWADO Services dir, dich weiterzuentwickeln?

Bei der AWADO Services pflegen wir nicht nur eine sehr offene Feedbackkultur im 360 Grad Stil, jeder kann auch selbst seine Entwicklung aktiv mitgestalten. Genau das unterscheidet uns von größeren Unternehmensberatungen, da wir die Stärken des Einzelnen nicht nur fördern, sondern auch gezielt zu nutzen wissen. Ich kann einbringen wofür ich mich interessiere und in welche Richtung ich mich zukünftig entwickeln möchte. Das Unternehmen als Sparringpartner zu haben ist nicht nur ein Zeichen von Wertschätzung, sondern auch die Basis dafür, dass ich weiterhin intrinsisch motiviert bin und den „Mitgestaltungseffekt“ in meinem Berufsalltag erlebe.

 

Was sind die tollsten Momente in deinem Beruf?

Toll sind die Momente, in denen der Kunde die Inhalte der Projekte nachhaltig verankert und man so wirklich langfristig einen Mehrwert beim Kunden geschaffen hat. Das klingt klischeehaft, aber das ist genau das, was ich mit meiner Arbeit erreichen will und als sinnstiftend empfinde. Gerade die heutige Generation ist geprägt von dem Antrieb, etwas in der Gesellschaft nachhaltig zu entwickeln und zu realisieren sowie mit hohem Wirkungsgrad zu bewegen.
Ständige Wiederholung und Eintönigkeit wären nichts für mich. Die Vielfalt, die Schnelligkeit und Flexibilität in Kombination mit qualitativen Leistungsanspruch machen den Reiz aus.

 

Was kannst du Studienabsolventen mitgeben, die sich gerade vor der Qual der Wahl befinden, den richtigen Beruf für den Jobeinstieg zu finden?

Geduldig, aber auch immer offen für Neues sein. Sich trauen und proaktiv sein. Prinzipiell sollte man nichts ausschließen, aber immer wissen was man gerne macht und woran man Spaß hat.
Ganz wichtig ist: Anfangen! Das Internet bietet bereits so viele komfortable Möglichkeiten sich über Jobprofile und Firmen zu informieren.
Und ein ganz heißer Tipp, der sich für mich als größte Erkenntnis gezeigt hat: Firmen anschauen, die eher unscheinbar oder unbekannter erscheinen! Oft bieten genau diese tolle, individuelle Möglichkeiten!


Weitere Infos zu AWADO Services GmbH finden Sie hier online im KarrierePlaner.

Mehr anzeigen

news_logo

KarrierePlaner Sommersemester 2022 - Interview mit Dr. Bernd Slaghuis, Karriere- und Business-Coach

Bewerbungstipps: Gehaltsvorstellungen in der Bewerbung angeben

Interview mit Dr. Bernd Slaghuis – Karriere- und Business-Coach

„Bewerben Sie sich unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und frühestmöglichem Eintrittstermin.” Diese Formulierung steht heute in fast jeder Stellenausschreibung und bereitet Bewerbern oft Kopfzerbrechen. Wie ermittelt man überhaupt seinen eigenen Marktwert und wie formuliert man dann die Gehaltsvorstellung? Tipps dazu gibt Dr. Bernd Slaghuis, Karriereund Business-Coach aus Köln.

 

Zunächst einmal: Ist es notwendig, die Gehaltsvorstellung in der Bewerbung anzugeben?

Ja, wenn in der Stellenausschreibung die Angabe der Gehaltsvorstellung gewünscht ist, dann solltest du darauf im Anschreiben unbedingt eingehen und dein gewünschtes Bruttojahresgehalt beziffern. Ich kenne Personaler, die Bewerbungen sonst aussortieren. Falls es die Ausschreibung nicht verlangt oder du dich initiativ bewirbst, dann solltest du besser auf die Gehaltsangabe verzichten und dieses Thema erst im gegenseitigen Gespräch persönlich klären.
 

Wie ermittele ich als Absolvent und Berufseinsteiger meinen Marktwert?

Es ist erst einmal wichtig zu verstehen, dass die Gehaltsangabe in der Bewerbung noch keine finale Gehaltsverhandlung ist. Arbeitgeber möchten erkennen, ob ein Bewerber selbst ein Gefühl für seinen Marktwert besitzt. Wer sich zu billig verkauft, kommt als verzweifelter Bittsteller rüber, wer bei einer Einstiegsposition 100 Tsd. Euro aufruft, der dürfte ebenso raus sein. Es gibt heute im Netz etliche Tariftabellen oder Statistiken zu Gehältern für verschiedene Berufe, Branchen und Regionen. Auch einige Jobbörsen geben zu Positionen Werte zum durchschnittlich erwarteten Jahresgehalt an. Und vielleicht hilft dir auch ein Gespräch mit deinen Eltern oder Freunden, um zu einer realistischen Einschätzung zu kommen. Auch wenn wir in Deutschland ungern übers Geld sprechen, in diesem Fall solltest du es tun, um insbesondere als Berufseinsteiger Informationen zu sammeln und dir so ein Bild zu machen.
 

Welches Gehalt kann ich als Werkstudent fordern?

Werkstudenten fallen unter die Regelungen des Mindestlohns, damit beträgt der niedrigste Lohn aktuell 9,82 Euro pro Stunde (ab 1.7.2022: 10,45 Euro), viele Arbeitgeber zahlen jedoch auch darüber hinaus. Werkstudenten dürfen (in der Vorlesungzeit) maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten, bis zu einem Monatsverdienst von 450 Euro gelten die Regelungen für geringfügig Beschäftigte. Aber auch hier gilt: Erkundige dich bei Kommilitonen oder Freunden, welche Stundenlöhne realistisch sind und mache dir auch bewusst, ob dir nicht der Fuß in der Tür bei deinem künftigen Wunscharbeitgeber oder die praktischen Erfahrungen, die du dort als Werkstudent sammelst, wichtiger sind als nur die Höhe deines Gehalts im Nebenjob.
 

Wie formuliere ich die Gehaltsvorstellung im Anschreiben?

Ich empfehle Bewerbern einen einfachen Satz kurz vor dem Abschluss ihres Anschreibens, wie etwa „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei … Tsd. Euro im Jahr.“ Da ich für Klarheit in der Bewerbung bin, rate ich von der Angabe einer Gehaltsspanne ab. Durch die offene Formulierung „liegt bei“ signalisierst du, dass es sich um einen Wert mit Verhandlungsspielraum handelt. Pokere im Anschreiben lieber etwas höher und gib bei der Verhandlung im Gespräch nach, statt mit einem zu niedrigen Wert auf den Markt zu gehen.
 

Und wie verhalte ich mich schließlich in einer Gehaltsverhandlung am besten?

Warte als Bewerber im Vorstellungsgespräch ab, bis die Frage nach dem Gehalt von der Arbeitgeberseite angesprochen wird. Ist dies nicht der Fall und die Höhe des Gehalts ist für deine Jobentscheidung wichtig, dann kannst du das Thema gegen Ende des Gesprächs auch von dir aus ansprechen. Je bewusster du dir über den Wert deines Studiums sowie vielleicht erster Berufserfahrungen bist und umso mehr Informationen du im Vorfeld gesammelt hast, umso selbstbewusster kannst du auftreten. Überlege dir vorher auch, wie niedrig deine persönliche Schmerzgrenze ist, gib diese jedoch nicht zu schnell preis. Ich weiß aus vielen Coachings, dass das Geld auf dem Konto für die meisten Arbeitnehmer nicht alles ist. Überlege dir daher auch, welche anderen Gehaltsbestandteile wertvoll für dich persönlich sind, etwa die Anzahl der Urlaubstage, das Abo im Fitness-Club, das freie Nahverkehrs-Ticket oder betriebliche Zuschüsse zur Altersvorsorge. Ein Vorstellungsgespräch ist das Gespräch über gegenseitige Vorstellungen. Besprich offen, was dir alles im Job besonders wichtig ist und welche Rolle das Gehalt dabei spielt. Vielleicht ist es ja auch eine perspektivische nach definierter Zeit und an bestimmte Ziele gekoppelte Gehaltsentwicklung, die für beide Seiten am Ende eine gute Lösung ist.
 

Weitere Informationen rund um Bewerbung und Karriere findest du auf der Website von Dr. Bernd Slaghuis und dem zugehörigen Karriere-Blog: www.bernd-slaghuis.de


Mehr Bewerbungstipps hier online im KarrierePlaner!

 

Mehr anzeigen